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Arbeit und Leistung
Der Elektrozähler im Sicherungskasten misst die Energieentnahme
in der Einheit kWh (Kilowattstunde). Das ist die elektrische Arbeit, die
der Strom vollbracht hat.
Eine Kochplatte z.B. dagegen hat eine Leistung. Von ihr wird verlangt,
eine bestimmte Wärmemenge in einer bestimmten Zeit abzugeben. Die
Maßeinheit ist hier Watt. Hat sie 1000 Watt und ist sie 1 Stunde
angeschaltet, so zeigt der Zähler nach dieser Stunde einen Verbrauch von
1kWh an.
Ein Solarmodul von 100 Wp Leistung würde also nach 10 Stunden Betrieb 1kWh
ins Netz einspeisen. Aber nur wenn wir am Äquator stehen, das Modul
senkrecht zur Sonne installiert hätten und genau 25° C Außentemperatur
haben. Haben wir aber nicht. Hier in Deutschland würden wir bei einem
Durchschnitts-Anstellwinkel von 30° und bei einer Außentemperatur von 25°C
nur noch 70-80 Wp erzielen.
Das heißt ein 100 Wp Modul oder 1kWp PV-Anlage würde niemals diesen
Leistungswert erbringen. Es ist aus diesem Grund überaus wichtig alle
Komponenten einer PV-Anlage zu optimieren z.B. Leistungsverhältnisse von
Modulen zum Wechselrichter, Kabelquerschnitt, UV-beständiges Kabel,
Ausrichtung der Module, keine Verschattung der Module, Prüfprotokoll der
Module des Herstellers, Zusammenstellung und Auslegung der Module nach
Leistungstoleranzen, Dokumentation, Fachkompetenz des Installateurs u.v.m.
Eine gut Ausgelegte und optimal geplante PV-Anlage hat dann nun mal ihren
Preis, unterscheidet sich aber deutlich in der Qualität, erzeugter Energie
und Langlebigkeit. Nach eigenen Prüfungen und Beobachtungen befinden sich
ca. 70% der installierten PV-Anlagen in einem grausigen Zustand. Es ist
nicht immer gut, wenn man auf das preiswerteste Angebot reinfällt. In den
meisten Fällen bedeutet preiswert auch Qualitätsverlust.
Wir stehen Ihnen jederzeit mit fairer und kompetenter Beratung zur
Verfügung:
Mobil: 0172- 2130792
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